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Schön wenn das Netzwerken unter Künstlern funktioniert – Im Mai diesen Jahres hatten wir bereits Gelegenheit „Who Killed Janis“ in einem Interview kennen zu lernen und haben von den Machern des Motorcity Street Rock n Roll Festivals erfahren, welches Geheimnis hinter ihrem Sound steckt.

Dabei ist auch die Idee entstanden beim 2. Motorcity Street Rock n Roll Festival im legendären Rind, dem Kulturtreff in Rüsselsheim am Main, zu kollaborieren.

„Who Killed Janis“ setzten als Veranstalter dieses Festivals, auf ein gutes Zusammenspiel der Bands und tragen damit unweigerlich dazu bei, dass die Street Rock Scene aus verschiedenen Städten in Rüsselsheim City zusammen kommt und wieder einmal wächst. Zumindest ist die Culture Map definitiv Fan geworden.

Passend zu den 4 Bands, hat Sam aka Kreativnomade 4 Leinwände dabei und lässt sich an diesem Abend vom soundgewaltigen Street Rock inspirieren, während Daniel Backstage das Benzin im Blut der Bands prüft.

Zum Line Up des heutigen Abends gehören, „Meat the Machine“, „The Terrible Noises“, „V8 Wankers“ und natürlich die Gastgeber „Who killed Janis“.

Das Festival findet „traditionell“ Ende November statt. Es gesellen sich Fans und Freunde der Bands, sowie „headbanging“ bereite Rocker im „Rind“ in der Mainstraße, um ausgelassen die gute Musik und das Beisammensein zu zelebrieren.

Als eine „grosse Liebe“ bezeichnet Ralph Schmitz von Hülst – der Mann hinter der Gitarre bei WKJ, die Zusammenarbeit mit dem „Rind“. Als stolze Motorcity Musiker aus Rüsselsheim mit tiefer Verbundenheit, kommt nur die „Geburtsstätte von „Who Killed Janis“ als Austragungsort des Festivals in Frage.

Mitveranstalter des Festivals und Betreiber des Kulturtreffs,- Florian Haupt sorgt mit perfekten Ambiente und kühlen Getränken für eine sensationelle Stimmung bei den Gästen, die aus dem gesamten Rhein-Main Gebiet anreisen.

Pünktlich  zum Soundcheck ist auch Culture-Map am Start und macht sich, mit Vorfreude auf den Ersten Gig, auf die Suche nach den Gesichtern hinter den böse crawlenden Stimmen und Rock Sounds der anwesenden Bands.

Der Saal füllt sich nach und nach mit dem Publikum, weit über 100 Gäste finden sich ein – grosses Kino.  Auch der Kreativnomade fängt nach dem Schallen der ersten Beats und Gitarrenriffs an zu malen und man kann schon schemenhaft die Umrisse eines großen Skulls wahrnehmen, der passend zur Musik, sehr wild und mysteriös zu sein scheint.

Nach dem ersten Kennenlernen und Aufeinandertreffen, mit den eigentlich doch ganz harmlosen Musikern und Ihrer Entourage , machen „Meat The Machine“ das Opening. 2008 beschlossen der Sänger Jochen Herzog, Gitarrist Boris Keeding, Schlagzeuger Joachim Berger und Bassist Andreas Schermer nach einer gemeinsamen Akustik Session auf einer Hochzeit, ihre Begeisterung für den Progadelic Sound und Stoner Rock einen Namen zu geben und das war auch die Geburtsstunde von „Meat The Machine“.

Begleitet von dem schnellwechselnden Bass, dem genialen Gesang und der coolen Performance  von „Meat The Machine“  geht es zurück Backstage. Auf die „geschichtsträchtige“ braune  Ledercouch, dort warten schon die die Jungs von „The Terrible Noises“. Gitarrist Ralf Scheffler ( kein geringerer ist, als der Gründer der „Batschkapp“), Sänger Matze Brunner, Bassist Udo Fliegel und der Schlagzeuger Seppl Niemeyer entscheiden anlässlich des 30 jährigen Bestehens der „Batschkapp“ eine Band zu gründen. Ihr Sound erinnert an die  Zeiten der Rock- fifties und sixties, vermischt mit einer guten Portion Garage-Beat. Für die waschechten Rock N Roll Musiker, war schnell klar,  authentisch ist nur  eine Doppelbezeichnung als Bandname.

Mit von der Partie sind auch die „V8 Wankers“ aus dem schönen Offenbach, die sich nach der Megafon- und „Opel Rekord“ Performance  von „Who Killed Janis“ auf das Happy End freuten. Sänger Lutz Vegas, die Gitarristen – Andre Waldhäuser und Luk Becker, Bassist Christian van Häizy und den Schlagzeuger Nic Weidner lernen wir bei einem kühlen Bier im Backstage kennen.

Aus Liebe zum V8 Motor ist Nomen Omen und sie kreieren ihren eigenen „Speed Rock N Roll“ Sound. Mit einer Mischung aus schnellen Drums und verspielten Gitarren, treiben die „V8 Wankers“ seit dem Jahr 2000 ihr Unwesen und veröffentlichten bisher 9 Alben, drei deutschsprachige, sowie sechs englischsprachige.

Die Bühnenerfahrung der Jungs wirkt elektrisierend auf die Crowd. Gemeinsam gröhlend und krächzend mit einer einer unglaublichen Geschwindigkeit bilden die „V8 Wankers“den krönenden Abschluss, dieses noch jungen aber kompromisslosen, gut besuchten und jetzt schon legendärem Rock Festivals im beschaulichen Rüsselsheim – unserer HEIMAT.

Der gesamte Abend verdeutlicht wieder einmal, wie stark Musik Menschen verbindet. Tanzende Besucher und Fans die mit Bandmitglieder zusammen auf ein geiles Festival anstossen, gibt es nächstes Jahr hoffentlich wieder zum 3. Motor City Street Rock N Roll Festival. 

Photo by Peter Kosmol

Photos by Max Scherer